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Bernát András - A táj konfigurációja


MODERNE KÜBSTLERISCHE VORSTELLUNGEN IN VESZPRÉM

Das Haus der Arten Veszprém warten Sie mit mehreren modernen künstlerischen Vorstellungen in Dubniczay Schloss und im Vass László Sammlung auch. Weiterlesen Kürzer

András Bernát – die Konfiguration der Landschaft

„András Bernát ist eine der ausgezeichneten Künstler seiner Generation. Seiner künstlerischen Laufbahn ist direkt und ungeschwächt.

Er war an der Herausbildung der ungarischen Malerei zusammen mit Zoltán Ádám, József Bullás und István Mazzag beteiligt.

Relativ bald hat er seine eigenen künstlerischen Ausdrucksformen gefunden. Er hat die Traditionen den französische Impressionisten und Turner zum Vorbild nehmen. In den 80er Jahren hat er Bilder mit dem Elementen eines klassisches Landschaftsbild gemacht. Im Laufe der Zeit entwickelte er seine eigene Ausdrucksform.

Am Ende der achtziger und am Anfang der neunziger Jahren hat er seine malerischen Ausdrucksweise verändert. Die Motive seiner Bilder hat am ’Land Art’ geähnelt und hat Bewegung gezeigt.

Die Malerei sind monochrome (einfarbig), aber in seien Werken gibt es keine gänzliche Monochreme Malerei.”

István Hajdu

 

András Bernát

1957 wurde András Bernát im Törökszentmiklós geboren.

Zwischen 1980 und 1986 studiert an der ungarischen Universität der Bildenden Künste in Budapest Malerei bei Ingác Kokas und Gábor Dienes.

1986 – Herman Lipot-Preis, im 1986 – Soros-Stipendium, von 1987 – Derkovits-Stipendium.

2000 – Munkácsy-Preis, Stipendium im Wien.

2004 – Preis des NKÖM (Austellung unter dem Titel ’Egyhetes’ (Einwöchig))

Er liebt in Budapest

Die Ausstellung kann bis zum 10. September besichtigt werden. Täglich von 10 bis 18 (ausgenommen am Montag).

 

Dóra Maurer - Der Gegenstand der Beobachtung

Dóra Maurer ist Munkácsy - und Kossuthpreisträger, Grafikerin, Malerin, Filmemacherin und Kunstlehrerin. Die Professor Emerita von der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste. Kunstveranstalterin. Der vorzügliche Vertreter der ungarischen Neoavantgarde. Jetzt, nach ihrer vorjährigen, individuellen Ausstellung in dem Londoner White-Cube, die einen großen Erfolg hatte, sie wird von der Veszprémer Moderne Galerie in der Vass László Sammlung ausgestellt.

 

Der Gegenstand der Beobachtung

Die schöpferische Seite von Dóra Maurer ist spielerisch, geistreich, weibisch. Die andere ist dagegen ist bestimmt, exakt und systematisch. Es ist großenteils ihr zu danken, dass vor dem Beginn der 70-er Jahren konkrete, systematische und serielle künstlerische Ausstellungen auch in Ungarn stattgefunden haben. Die seriellen Werke von Maurer entbehren jedoch selten das konzeptuelle Element, ein Beispiel dafür ist die Serie von ihr, in der auf dem weißen Grund gemalte, farbige Streifen dem Rahmen der einzelnen Leinwände folgen, aber der Horizontale auf der rechten Seite hat sich auf den nächsten Bildfläche verschoben.

Zu dem Kreis der konkreten Art gehören jene Quasi-Bilder auch, deren Werkform ebenfalls mit Verschiebungen verbunden ist, und sich auf die Prüfung der magischen Viereck zurückführen lässt. Nach Erklärung von Maurer: "Der Ansatzpunkt und der Schauplatz ist eine Fläche mit dem Verhältnis von 5:4, die im rechten Winkel abgegrenzt ist und von horizontalem und vertikalem Strichnetz auf 10x10 Einheiten verteilt wird. Auf dieser Fläche liegen zwei, mit ihren deckungsgleichen Schichten. Beide Schichten gliedern sich in vier, gleiche Felder, die untere Schicht wird mit warmen, die Obere mit kalten Farben der Streifen markiert, diese sind die Elemente der Verschiebung aufgrund der Regeln. Die Felder schreiten einen nach Reihe nacheinander von links nach rechts, nach den Einheiten des Netzwerkes. Durch die Querbewegung der kalten Farben und die Horizontal - Vertikalbewegung der warmen Farben entsteht komplizierte Deckungssituationen."

Ein Quasi-Bild ist ein glücklicher Ausdruck dafür, dass diese gemalten Werke keine richtigen Bilder sind (sie sind keine "Abbildungen" oder "Darstellungen" von etwas). Davon bieten sich die unterschiedlichsten Möglichkeiten für "Bild"-machen: die Vergrößerung von den aufeinander verschobenen Elementen, "dividierende Projektion", Anamorphosen, "zarte Ecken", seit 1986 das Ausschneiden der leeren Feldern aus den Bildprojektionen und dadurch die Gestaltung von transparenten Feldrastern, die Zerbrechung der Rasterkonstellation in unregelmäßige Figuren. Die anspruchsvollste Anwendung der Methode bislang ist die in der Buchberger Burg verwirklichte Raum Quasi-Bild (1982), wo Maurer eine vorhergehend in der Fläche kompilierte Konstellation auf die Wände und den Boden eines unregelmäßigen, gewölbten Raumes projiziert hat, nicht umgehend mit den Gegebenheiten des Raumes. (Der die Arbeit dokumentierende Film Térfestés wurde im Jahre 1983 fertig). Die Erzwingung der ästhetischen Konzeption auf die Natur wird beinahe gutgemacht, das heißt sie wendet sie in jenen Lösungen zurück, in denen Maurer die starken, in Kürzung gesehenen Abbildungen neu malt.

Maurer hat zuerst im Buchberger gemalten Raum begonnen die durch die Wirkung der verschiedenen Beleuchtungen eintreffenden Modifikationen der Farbenwelt ihrer Quasi-Bilder zu beobachten. Die Farbveränderungen der aus den acht gewahlten Farben bestehenden Systemabbilder immerwieder neu gemalt ist sie zu einer Hommage à Monet Serie gekommen, die sie für "relatives Quasi-Bild" benannt hat. "..... das relative Quasi-Bild ist ein nach dem Impressionismus interpretiertes Bild  - Hommage à Monet - mit seinen gebrochenen, beziehungsweise aufgeglühten, Farben und Übergängen, Metapherfarben, die den Assoziationen Raum geben. (...) Die originellen, standard Farben der Quasi-Bilder sind kaum gemischte, begriffsmäßige, industrielle Farben.

Die Lichtmodifikationen durchdringen sie mit einem anderen, inneren System, infolgedessen werden sie zur nicht definierbaren Qualität. Die Standardfarben sind lebendig: sie sind fähig zur Veränderung, antworten auf alle Umstände. Die Farben der relativen Quasi-Bilder sind empirischen Farben, in den Folgenden verschlungen sie schon die extremen Lichtverhältnisse, sie verlöschen. Ich konnte mir zwei Wege des Ergreifens der Farbenmodifikationen vorstellen: der eine ist es, dass ich ein zu diesem Zweck gefertigtes, großmaßstäbiges Quasi-Bild mit sich langsam wechselnden, künstliches, farbiges Licht beleuchte und ich verursache die optische Sensation der Farbübergänge vor den Augen des Zuschauers. Der Andere ist es, dass ich die Wirkungen der Farbtemperaturveränderungen des natürlichen Lichtes auf den Standardfarben eines geeigneten Quasi-Bildes in ständigem Einsatz beobachte und am möglich besten rekonstruiere." Die Konzeption des Quasi-Bildes entwickelt sich ständig,  es hat ja schon um 1991 begonnen von der Wandfläche unabhängig zu werden (abgerutschtes Quasi-Bild), weiterhin, wie das die Künstlerin in einer Notiz von ihr vermerkt,  "die Qualität der Ansatzfarben wurde fragwürdig auch". Maurer hat in ihren Werken in den vergangenen Jahren das überraschende Wirkungssystem der Mitwirkung der Farben, die gleichzeitig auch auf die Zeit wirkende sensitive Möglichkeiten der auf die Perzeption des Auges appellierenden Räume der Methode der additiven und subtraktiven Farbmischung auch einzeln zu Ende experimentiert.

László Benke - Teilabschnitt und aktuelle Ergänzung von der in der Kataloge Maurer Werke 1970-1993 erschienene Studie.

Die Ausstellung kann bis zum 28. Oktober besichtigt werden. Täglich von 10 bis 18, an Ruhetagen und Sonntag. 

 

Adresse: Veszprém, Vár u. 17.