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Gisela Kapelle




Gisela Kapelle

Bischof Robertus leiß diese älteste ungarische Bischofs- oder Königskapelle bauen. Ihre aus dem 13. Jahrhundert stammenden, im byzantinischen Stil gefertigten apostolkirchen Fresken gehören in Ungarn zu den Altesten. Die Schlusssteine des Gewölbes sind ebenfalls einzigartig. Weiterlesen Kürzer

Der besuchbarer Teil - heute eine der ältesten Innenräume des Landes - unserer beinahe verwüsteten Kapelle ist eine der Perlen von Veszprém. Nach der türkischen Herrschaft wurde sie öfter umgebaut. Den bedeutendsten Umbau erledigte Jakab Fellner, der beim Bauen des Bischofspalasts von der Richtung des Dreifaltigkeitplatzes an der Kapelle eine Tür öffnen ließ.

In den dreißigen Jahren des 20sten Jahrhunderts wurde die Restaurierung der Gisela Kapelle notwendig, an dem Altar entstand damals die Inschrift "Der Glauben unserer Ahnen ist die Hoffnung der Zukunft", die auch noch heute zu lesen ist. Die Touristen können vom Mai bis Oktober die Apostelfresken bewundern, die seit dem 13. Jahrhundert die Wände schmücken.


„Als die Heiden Veszprém angriffen, war nur Königin Gizella zu Hause. König St. Stephen besuchte das Land, weil er eine Armee gegen die Heiden sammelte. Als er von den Problemen hörte, beeilte er sich wieder nach Veszprém so schnell wie möglich. Aber von der Ebene aus war es unmöglich, die Burg zu betreten, weil der Feind jeden Weg besetzt hat. König St. Stephen bewegte sich dann zu den steilen Klippen. Aber er hatte nicht so viel Zeit, um von seinem Pferd zu steigen, weil die Heiden ihn bemerkten und sofort überliefen. Derzeit betete Königin Gizella für ihren Herrn in der Kirche. Aber wenn sie den großen Alarm gehört hat, rannte sie aus der Kirche und sah St Stephen, als er mit seinem Pferd auf den Felsen springt. In großer Eile brachte die Königin auch das helle Kruzifix mit und begann damit zu winken. Sie zeigte ihrem Herrn, wohin sie sein Pferd leiten sollte, und mit ihrer Hilfe konnte der König den steilen Weg finden. Indessen aber die Heiden hätten ihn aufgeholt, wenn er seinen Mantel, sein Schwert, seine Beutel und seine Goldkette nicht nacheinander weggeworfen hätte. Während die Heiden um die Schätze des Königs kämpften und das goldene Hufeisen des Pferdes des Königs aus dem Felsen ausziehen mochten, betrat St. Stephen die Burg ohne Probleme.

Als die Heiden sahen, dass St. Stephan oben in der Burg war, waren sie sehr verängstigt und zogen sich schnell von der Burg zurück.

Zu dem Ort, an dem Königin Gizella winkte, ließ St. Stephen eine Kapelle bauen.“ (Quelle: Ungarische Legenden aus der Zeit der Árpád Dynastie. Bild: Arcanum. Salesianum – Erzbistum Veszprém Besucherzentrum)

Klicken Sie bitte hier das Kugelpanoramabild über den Ort zu sehen!

Adresse: 8200 Veszprém, Vár Strasse 16.
E-mail: info@szalezianum.hu
Telefonnummer: +36 88 580 528
Geöffnet: 6. Mai - 31. Oktober
Zahlungsmöglichkeiten:
  • Nur Bargeld

6. Mai - 31. Oktober: Montag-Sonntag 10.00-18.00 

1. November - 5. Mai: nur nach Voranmeldung: +36 88/426-095

Kombinierte Karte (Gisela Kapelle, Sankt Georg Kapelle):
Erwachsene: 1900 HUF
Student/Pensionär: 950 HUF

Kombinierte Dreifaltigkeitskarte (Bischöfliche Sammlung 'Selige Gisela', Gisela Kapelle, Sankt Georg Kapelle, Sankt Micheal Basilika):

Erwachsene: 3400 HUF
Schüler/Pensionär: 1700 HUF

Familienkarte: 3500 HUF (Bischöfliche Sammlung 'Selige Gisela', die Gisela Kapelle, die Sankt Georg Kapelle, und die Sankt Micheal Basilika)