Programme

Kulturális Ajánló


KULTURELLE EMPFEHLUNGEN (2016-03-21 - 2019-12-31)

Ständige Empfehlungen der Stadt der Königinnen. Weiterlesen Kürzer

Das Haus der Künste ist das Zuhause der Kultur. Das Hauptgebäude und die Galerien befinden sich in der Burgstraße. 

Unsere Sehenswürdigkeiten:

Moderne Kunstsammlung von László Vass 

Diese Sammlung stellt die bedeutendste ungarische Kollektion der Werke konstruktivistischer Künstler dar. In der Dauerausstellung sind Werke von Jenő Barcsay, István Haraszty, Francoise Morellet, Alan Charlton, Max Bill und weiteren ungarischen und ausländischen Künstlern zu bewundern. Im Mai debütiert im Raum für wechselnde Ausstellungen der deutsche bildende Künstler Reinhard Roy, im Juni der holländische bildende Künstler Bob Bonies. 


Dubniczay-Palast

Das im 1751 gebaute Gebäude ist eines der schönsten Andenken an den Spätbarock in Veszprém. Hier ist die Sammlung von Károly László, einem ungarischen Kunstsammler ausgestellt.  Neben den „Klassikern“ des 20. Jh.s, József Rippl-Rónai, Vilmos Aba-Novák, Pál Molnár C. erscheinen Werke des Konstruktivismus sowie von Bauhauskünstlern in der Sammlung. Neben den Bildgedichten von Lajos Kassák können auch die 
Grafiken und Fotos von László Moholy-Nagy, sowie die Werke von Victor Vasarely entdeckt werden. 


Tegularium 

Das Tegulárium befindet sich im Keller des Dubniczay-Palasts: Diese Ausstellung zeigt besondere Dachziegel und Ziegelsteine mit geschriebenen, geritzten, nach Schablonen gefertigten  Monogrammen, 
Stempeln und Wappen. Die Ausstellung stellt die Verwendung von Tonbaumaterial von den Römischen Zeiten bis heute, sowie die alten Werkzeuge der Ziegelsteinherstellung dar. 


Galerie Csikász

Die Galerie „Csikász” mit ihren wechselnden Kunstausstellungen ist neben dem Feuerturm am Burgtor zu finden. Die Besucher können regelmäßig 
an Führungen und kunstpädagogischen Programmen teilnehmen.

 

Museum Dezső Laczkó

Das in der Nachbarschaft des Komitatrathauses befindende Laczkó Dezső Museum erwartet die Interessenten seit 1925. Die Ausstellungen zeigen die Ergebnisse der mehr als 100 Jahre lang dauernden Sammelarbeit. 
Der Vorfahrer der heutigen Ausstellungsstätte hat seine Toren - Dank dem damaligen Direktor, Laczkó Dezső - 1904 geöffnet. Zu dieser Zeit konnten die Besucher vor allem archeologische und naturwissenschaftliche Befunde bewundern. Mit dem Anwachs der Sammlung wurde die Schaffung eines selbständigen Gebäudes, - des heutigen Laczkó Dezső Museums - notwendig, das die anschauliche Darstellung dieser Werte ermöglicht hat. Die früher Bakonyer Museum genannte Institution erwartet seine Besucher ganzes Jahr lang mit einer ständigen und zwei zeitweilige Ausstellungen. Die ständige Ausstellung mit dem Titel "Kommen wir zur Sache!" machen den Interessenten mit der Vergangenheit des Komitats Veszprém bekannt.


Bakonyer Haus

In der Nachbarschaft des Museums ist das Bakonyer Haus zu finden, das 1935 nach dem Muster eines Öcser Wohnhauses aus dem 19. Jahrhundert erbaut wurde.

Das Gebäude mit dem Strohdach und mit dem Gang representiert die entwickeltste Variante der Wohnhäuser seiner Zeit. Die Einrichtung seiner Räume (Vorhof, Küche und Stube) läßt ins Leben der in den Dörfern unseres Komitats lebenden protestantischen kleinadeligen Bevölkerung einen Blick werfen. In der hinteren Stube fand eine betriebsfähige Blutzenwerkstatt ihren Platz.

Austellung:  Zeitlos zeit?!


Das Heldentor

Das Tor der Helden wurde 1939 eingeweiht und 2013 renoviert. Die Besucher können ihre Kenntnisse über Heimatkunde vermehren, sie können die Geschichte und die ursprüngliche Funktion des Gebäudes und die Schicksalswendungen der Geschichte unserer Stadt kennenlernen. 

Sie können die Geschichte des Gebäudes, der ungarischen Revolution 1948/49, des 1. und 2. Weltkrieges sowie dem ungarischen Freiheitskampf 1956 - in Betracht auf die Ereignisse in Veszprém und die hier vollbrachten Heldentaten - kennenlernen.

Als in den 1930er Jahren das Tor der Helden erbaut wurde, wurden auch andere, an die Vergangenheit gedenkenden, die Erinnerungen weckenden Gebäuden und Denkmäler gebaut. Auch die zum Wahrzeichen Veszpréms gewordene Sankt-Stephans-Talbrücke wurde zu dieser Zeit gebaut, sie stand als Zeichen des technischen Fortschrittes. Zugleich begann der Bau der Margareten-Kirche, zur Ehre der damals noch nicht als heilig ernannten Margarete aus dem Árpád-Haus, und natürlich vergaß man nicht, die Margareten-Ruinen zu renovieren. Auch die Statue des Königs Stefan und seiner Gemahlin Gisella wurde zu dieser Zeit errichtet. Am Anfang des Burgberges wurde das Tor der Helden, in erster Linie als Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges aber auch an alle anderen Beschützer des Heimatlandes, aufgebaut.

Das Stadtgeschichtliche und touristische Wahrzeichen der Stadt Veszprém war fünfzig Jahre hindurch ein vernachlässigtes, vergessenes Denkmal. Deshalb war es so wichtig, dass das Gebäude aus Ressourcen der Europäischen Union erneuert wurden konnte.

2014 wurden die Räume des Tores der Helden wiedereröffnet. Im unteren Geschoss werden seine Besucher mit Ausstellungen erwartet, und von Oben können Sie die wundervolle Aussicht genießen.

Eine neue Ausstellung war am 20. August 2015 im ersten Stock des Várkapu (Burgtor) Souvenirladens (Vár Str. 4.) über die Geschichte des Feuerturms eröffnet. Besucher können die Dokumente, die nach den Rekonstruktionen in 1814 und 1891 gefunden wurden, in der Ausstellung beobachten. Die originelle Metallzylinder, die die Dokumente abspeicherten, sind auch ausgestellt. Einige Münzen und interessante Fotos kann man auch sehen, und natürlich gibt es auch Beschreibungen über die Geschichte des Denkmals.

Die Eintrittskarten des Feuerturms sing gültig für diese Austellung auch.


Feuerturm

Der Feuerturm ist eines der Wahrzeichen Veszpréms, der ursprünglich als Wachturm funktionierte und später dazu genutzt wurde, die eventuellen Feuerfälle rechtzeitig zu erkennen. Nach dem Steigen der Spindeltreppe bekommt man einen hervorragenden Blick auf die Stadt. 

Am höchsten Punkt von Veszprém steht der einzige mittelalterliche Turm der Stadt, dessen Uhr jede Stunde die Verbunk-Tanzmelodie des Veszprémer Komponisten Antal Csermák spielt. Der Turm is 48 Meter hoch.

Eine neue Ausstellung war am 20. August 2015 im ersten Stock des Várkapu (Burgtor) Souvenirladens (Vár Str. 4.) über die Geschichte des Feuerturms eröffnet. Besucher können die Dokumente, die nach den Rekonstruktionen in 1814 und 1891 gefunden wurden, in der Ausstellung beobachten. Die originelle Metallzylinder, die die Dokumente abspeicherten, sind auch ausgestellt. Einige Münzen und interessante Fotos kann man auch sehen, und natürlich gibt es auch Beschreibungen über die Geschichte des Denkmals.

Die Eintrittskarten des Feuerturms sing gültig für diese Austellung auch.


Burgverlies - Ausstellung mit dem Titel „ Leben in dem minus dritten Stock – Burgverlies in dem 21. Jahrhundert”

In der Veszprémer Burg gab es schon um 1600 ein Burgverlies, das damals nur aus einer einzigen Zelle bestand. 

Anhand von den ersten Aufzeichnungen existierte das Veszprémer Burgverlies schon um 1600, aber damals bestand es nur aus einer einzigen Zelle.

100 Jahre später, anhand von den Aufzeichnungen im Jahre 1753 wurde sich das Verlies zu einem solchen Ort erweitert, der wenigstens drei Insassen festhalten konnte. Die Veszprémer Burg funktionierte vom Jahre 1702 nicht mehr als Grenzburg, sondern sie wurde in einem aus dem Jahre 1753 stammenden Dokument schon als Komitatsgefängnis genannt.

Das Gebäude wurde im Jahre 1810 durch ein Erdbeben beschädigt, dann funktionierte es seit 1887 als das Gebäude von dem Königlichen Gerichtshof. Das wurde im Jahre 1905 abgebaut, und ein neues Gerichtsgebäude wurde mit der Erweiterung von dem dazu gehörenden Baugrund gebaut. Von dem Gefängnishof sehend sind die Erweiterungsbauten, die Zubauten der verschiedenen Epochen und derer Kennzeichen sehr sichtbar. In diesem klassischen Burgverlies befinden sich die Abteilungen von den Internierten wegen der baulichen Eigenartigkeit vom Institut unter der Höhe des Eingangs, in der Tiefe zergliedernd, untereinander. Dank davon ist das Gebäude aus der Burg sehend nur zweistöckig, aber von der Jókai Straße sind weitere Stöcke zu sehen. Bei dem Eingang, auf der sogenannten Hof-Höhe waren die dienstlichen uns sozialen Räume der Personals. Die Ausführung der damals noch gewesenen Todesstrafe wurde auch in einer Ecke von diesem Hof ausgetragen, aus der das Letzte hier am Ende der 80er Jahren passierte.

Zu der Unterbringung der Internierten gab es gedrängten, dumpfigen Kotter für 2, 4, 8, 12 Personen, wo sie 23 Stunden täglich verbrachten, die Männer, Frauen und Jugendlichen voneinander getrennt.

Die Anstalt hatte auch ein bekannter, eher berüchtigter Internierte im 19. Jahrhundert. Jóska Savanyú war im Jahre 1860 bis 8 Monaten am Morgen seiner Kariere in dem Veszprémer Burgverlies wegen bewaffneter Gammelei eingekerkert. Viele wissen auch heute so, dass auch Sobri hier eingesperrt war, aber das ist nur ein Gerede.

Unter dem Betrieb des Gefängnisses gab es mehrmals Ausbruchsversuche, auch solcher, der mit Erfolg endete. Es gab auch solcher, den wir im Film sehen können, dass man sich mit Hilfe von geknüpften Betttüchern an dem Wall herunterließ.  Aber alle Entwichene wurden ausnahmslos binnen kurzem handfest gemacht.

Unter der Burg befindet sich die Jókai (früher Hosszú) Straße, derer linken Seite von den Veszprémern „Sprecher“ genannt wurde. Die Internierten und derer Angehörigen besprachen hier die Akustik vom Tal ausnutzend ihre beschwerlichen Sachen.

Im Jahr von seiner Schließung verbrachten hier 152 Internierte ihre Strafzeiten. Im Jahre 2013 konnten die Sträflinge und ihre Behüter in ein neues gegenwartsnahes Gebäude umziehen.

Seit dem 6. Mai 2015 mit der Eröffnung der Dauerausstellung mit dem Titel „Leben in dem minus dritten Stock – Burgverlies in dem 21. Jahrhundert” ist das Burgverlies auch wieder besuchbar. 

Salesianum - Erzbistum Veszprém Besucherzentrum

In der Dauerausstellung des Salesianums erwarten ein liturgischer Ausstellungsplatz, barocke Säle, das so genannte Halimbaler Kräuterzimmer, die Schauwerkstatt eines Geigenbauers, ein Kräutergarten und noch viel Sehenswertes die Gäste. 


Liturgischer Ausstellungsplatz

Im zweiten Stock des Hauses wurde die Dachgalerie so ausgestaltet, dass die Museumsbesucher einen Einblick in den Alltag der Erzdiözese gewinnen und die alltägliche Verwendung der liturgischen Gegenstände kennenlernen können. Mit Hilfe der Multimediageräte wird der liturgische Kalender vorgestellt, die Mittel der Liturgie können besichtigt werden. Außerdem hat man die Möglichkeit, die Noten der Kathedrale St. Michael anzuschauen und sich musikalische Werke aus dem 18.-19. Jahrhundert anzuhören. Durch ein interaktives Multimediasystem kann man an einer virtuellen Reise in der Erzdiözese und in Veszprém teilnehmen, während Sie ihre Vergangenheit und Gegenwart mit Hilfe von  archiven und gegenwärtigen Fotos miterleben  können.


Barocke Säle

Im Oberstock des Salesianums warten vier mit Fresken verzierte barocke Säle mit Interieur-Charakter auf die Besucher. Hier können Sie die Atmosphäre der barocken Welt durch die Besichtigung damaliger Kunstgegenstände erleben. Sie können die damaligen Bewohner des Hauses, unter anderen auch den Veszprémer Bischof Márton Padányi Bíró kennenlernen, der im 18. Jahrhundert ein prominenter Mäzen des Kunstschaffens in der Diözese war. Sie können sich die Fresken bewundern, die am Ende des 18. Jahrhunderts gefertigt wurden und auf denen Landschaften zu sehen sind. Diese Fresken können wir in anspruchsvoller Qualität, von den Gebräuchen der barocken Zeit abweichend einheitlich, in allen Zimmern des Oberstockes finden. Mit Hilfe eines „Zaubertisches“ können Sie die fleißige Arbeit der Restauratoren und die zauberhafte Verwandlung der barocken Säle verfolgen. In zwei anderen Sälen können die verborgenen Schätze des erzbischöflichen Archivs und der Bibliothek besichtigt werden. Hier sind frühe Papierdrucke, Gedenkbücher und Alben, Handschriften, Karten und Urkunden zu bewundern.


Halimbaler Kräuterzimmer

Auf der rechten Seite des Eingangs befindet sich das Halimbaler Kräuterzimmer, in dem die Geschichte des Halimbaler „Kräuter-Pfarrers”, Dr. Miklós Szalai, dargestellt ist. Er wurde als weltweit bekannter Kräuterspezialist vor der Wende für einen Scharlatan erklärt. Später wurde die Kräutermischung „Halimbarium” nach ihm benannt. Im Rahmen der Ausstellung können Sie mit Hilfe getrockneter Kräutertableaus und eines mit Glas bedeckten Tisches die Heilkräuter und Gewürzmischungen der Region, die Rezepte des „Kräuter-Pfarrers” kennen lernen bzw. weitere Informationen über Heilkräuter und Kräutertees erfahren.


Schauwerkstatt eines Geigenbauers

Wer hat sich noch nie danach gesehnt, ein unsichtbarer Betrachter der Entstehung von etwas Neuem zu sein? Durch ein Fenster hineinzugucken, die gleichen Handbewegungen zu schauen, wie der Hobel wieder und wieder am Holzmaterial bis zum Ende gleitet, wo unsere Augen schon eine perfekte Form sehen. Einen tiefen Atemzug am süßlichen Duft der Werkstatt zu genießen, der sich mit Harz- und Leimduft der Hobelspäne und mit dem Dunst der Pflanzen mischt. Zeuge zu sein, wenn aus Holz ein zur Seele sprechendes Musikinstrument wird. Wen würde das nicht interessieren? …

In der Werkstatt des Salesianums, des Besucherzentrums der Erzdiözese Veszprém, gibt es jetzt auch dafür die Möglichkeit.

Unter den Instrumenten wurde der Geige immer die meiste Aufmerksamkeit gewidmet. Worin besteht dieses Geheimnis? Im Holzmaterial? Im Lack? In der Hand des Meisters?

Die Werkstatt von Elemér Sümegi ist seit 2011 im kleinen Gebäude besuchbar, das sich auf dem Hof des Salesianums befindet. Die barocke Umgebung des gegenüber dem Erzbischofspalast liegenden, ehemaligen Bíró-Giczey Hauses, oder des „Vogel-Hauses” (wie die Veszprémer es nach seinen Fresken genannt haben) war für die Errichtung einer Geigenwerkstatt geeignet. Die Besucher können hier Zeugen eines wunderbaren Arbeitsprozesses werden: der Herstellung einer neuen Geige oder eines neuen Chellos oder der Restaurierung alter Instrumente.

Die Sammlung der im 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts verwendeten Tischlerwerkzeuge setzt den ehemaligen Handwerkermeistern ein Denkmal.

Die Werkstatt funktioniert als Galerie, in der neben den Zeichnungen des Meisters auch eine Ausstellung seiner Künstlerfreunde zu besichtigen ist.

Für Schulgruppen oder Freundeskreise können nach vorheriger Vereinbarung Vorführungsstunden oder Gruppenbeschäftigungen gebucht werden.


Heilkräutergarten

Auf dem Innenhof befindet sich der Heilkräutergarten „Halimbarium”, wo Sie die verschiedene Heilkräuter und Gewürzpflanzen entdecken können. Es gibt zu jeder Pflanze eine genaue Beschreibung, so können Sie die Herkunft, die Heilwirkung und die Verwendungsbereiche der einzelnen Arten kennenlernen.

Erreichbarkeiten:

Telefonnummer: +36 88/580-528,  +36 20 431-8636

Webseite: info@szalezianum.hu, info@sumegiviolin.com

Adresse: Veszprém, Vár Str. 31.


St. Michael Dom

Das andere bedeutende Gebäude des Dreifaltigkeitsplatzes ist der Dom (Heiliger Michael Kathedrale).

Die im 10. Jahrhundert gebaute Kirche schmückte die Gemahlin von unserem ersten König, Königin Gisela mit Messkleidern und Geschirre, und bestimmt spielte sie auch in der Gründung der Kirche eine große Rolle. Über den Dom berichtete schon die Privilegienurkunde aus Pannonhalma. Die Unterkirche wurde Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil gebaut, darüber hinaus wurde auch das über ihr befindene Sanktuarium erweitert.

Die ursprünglich romanische Kirche bekam während der Jahrhunderte oft ein neues Außenbild, immer dem zeitgenössischen Geschmack entsprechend. Nach der türkischen Herrschaft wurde sie im Barockstil umgebaut, ihren endgültigen neoromanischen Stil erwarb sie vor ca. hundert Jahren. Die Vielfalt der Glasfenster macht den Dom noch schöner, an denen die Heiligen Arpaden Dynastie zu finden sind. Die Kuriositäten des Innenräumes des Domes sind das fächerige Tonnengewölbe des Hauptschiffes und die Kassettierte Decke. Neben dem Sanktuarium kommt man in die Unterkirche, hier befindet sich das bewappnete Grabdenkmal vom Feldherr-Bischof Péter Beriszló, und die Grabkammer vom Bischof Már-ton Bíró von Padány. Der St. Michael Dom bewahrt seit 1996 die Reliquie von Königin Gisela der Seliggesprochenen. Im Dom werden im Sommer Orgelkonzerte veranstaltet.

 

Erzbischofspalast

Eines der schönsten Gebäuden der Burg ist das von Jakab Fellner geplante Erzbischofspalast, der an der Stelle des ehemaligen Palastes der Königin und des Schlosses des Bischofs steht.

Der Erzbischofpalast wird auf unbestimmte Zeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Die Ausstellung kann in der Sammlung angezeigt werden.

Das imposante Barockgebäude wurde 1776 fertig, aber der Zahn der Zeit verwahrloste so sehr den Palast, dass Ende des 19. Jahrhunderts eine Restaurierung des Gebäudes und der Fresken notwendig war. Die letzte Erneuerung wurde 1996 anlässlich des Milleniums beendet. An der prachtvollen Fassade des Gebäudes prangt das Wappen des Bischofs Koller daran erinnerd, dass der Palast nach Bestellung vom Bischof Ignác Koller verfertigt wurde. Das imposante Schloss bietet sowohl von der Ostseite der Burg, wie auch vom Tal ein unvergessliches Erlebnis, von da aus die innere Terasse und auch der Spaziergarten zu sehen sind.

Permanente Ausstellungen: Interieur Austellung, Erinnerung an Königin Sissi und Zita


Bischöfliche Sammlung 'Selige Gisela'

Das sog. Tejfalussy Haus wurde im Jahre 1770 gebaut, hier befindet sich das Bischöfliche Sammlung 'Selige Gisela', das Kirchenkunstschätze beherbergt.

Im Sommer sind hier die im 20. Jahrhundert gesammelten bischöflichen und erzpriesterlichen Nachlassenschaften, Geschenke von Königinnen und Bilder, Statuen der verschiedenen Provinzkirchen zu sehen. Das wertvollste Stück der Sammlung ist das von 1480 stammende mit Haargold durchwebte Messgewand, das ursprünglich im Besitz des Bischofs Albert Vetési war. Im Keller der Ausstellungsstätte befindet sich eine wertvolle Steinsammlung, die eine Kostprobe nicht nur aus Überresten unserer Stadt, sondern auch aus Denkmälern ferner Landschaften  bietet.

Gisela Kapelle

Bischof Robertus leiß diese älteste ungarische Bischofs- oder Königskapelle bauen. Ihre aus dem 13. Jahrhundert stammenden, im byzantinischen Stil gefertigten apostolkirchen Fresken gehören in Ungarn zu den Altesten. Die Schlusssteine des Gewölbes sind ebenfalls einzigartig.

Der besuchbarer Teil - heute eine der ältesten Innenräume des Landes - unserer beinahe verwüsteten Kapelle ist eine der Perlen von Veszprém. Nach der türkischen Herrschaft wurde sie öfter umgebaut. Den bedeutendsten Umbau erledigte Jakab Fellner, der beim Bauen des Bischofspalasts von der Richtung des Dreifaltigkeitplatzes an der Kapelle eine Tür öffnen ließ.

In den dreißigen Jahren des 20sten Jahrhunderts wurde die Restaurierung der Gisela Kapelle notwendig, an dem Altar entstand damals die Inschrift "Der Glauben unserer Ahnen ist die Hoffnung der Zukunft", die auch noch heute zu lesen ist. Die Touristen können vom Mai bis Oktober die Apostelfresken bewundern, die seit dem 13. Jahrhundert die Wände schmücken.


Sankt Georg Kapelle

In der Nachbarschaft des St. Michael Doms finden wir die Reste der vom 10. Jahrhundert stammenden Georgius Rundkapelle, die auch auf Landesebene als bedeutendes Denkmal dient. 

Hier wurde die Kopfrelique von St. Georg aufbewahrt, die eine Vielzahl der Pilger anzog. Die lateinische Mahnung ist auf der Türschwelle heute noch zu lesen: IN LIMIE NO SEDETO (Setzt euch nicht auf die Türschwelle). Der jung verstorbene einzige Sohn von König Stephan I., Prinz Imre legte sein Keuschheitsgelübde hier ab. Die Statue vor der Kapelle stellt den jungen Prinzen dar. Die Überreste der Steinkapelle sind vom Mai bis Oktober zu besichtigen.


St. Emmerich Piaristen- und Garnisonkirche

Das nächste Gebäude auf der rechten Seite ist die Piaristenkirche, die zwischen 1828 und 1836 im klassizistischen Stil gebaut wurde.

Der Turm des Gebäudes ist zweistöckig, obwohl sie die niedrigste Kirche der Burg ist. An der Wand steht die Innschrift MMT, deren drei Buchstaben die Verkürzung des folgenden griechischen Textes sind: Maria, Geburmutter Gottes. Im Sommer ist die Kirche für die Besucher offen, weiterhin ist eine Ausstellung der Kirchengeschichte zu besichtigen.Die Piaristen- und Garnisonkirche ist kostenlos zu besichtigen, im Winter ist es geschlossen.

Herend ist die heimische Hochburg der künstlerischen Herstellung des Porzellans. Dank der niveauvollen Programme, die vom Besucherzentrum Porcelanium geboten werden, können wir unseren ganzen Tag mit reichhaltiger Entspannung verbringen, wenn wir das Porcelanium besuchen.

Seit der Gründung der Manufaktur im Jahre 1826 wollten viele Menschen das Geheimnis der Herstellung der Herender Porzellane kennenlernen.  Für Heute wurde dieser Traum zur Wirklichkeit! Die Besucher haben die Möglichkeit, an einer einzigartigen Wanderung im Gebäudekomplex des Porcelaniums teilzunehmen.

Die erste Station der mit Fremdenführer begleiteten Tour ist der Filmvorführraum, wo wir durch das Anschauen eines 3D-Filmes eine kleine Reise in die Welt des Herender Porzellans haben können. Nach der Projektion verwirklichen sich die im Film gesehenen Sachen.  Wir können Augenzeugen dafür sein, wie ein leichtes, zerbrechliches Porzellan aus der schweren Masse entsteht, wie der Stoff geformt, gemalt und zum Leben gebracht wird.

In das Museum führt der Weg durch den stimmungsvollen Platz Porcelanium. Das Museum stellt die Geschichte der Herender Porzellanmanufaktur und die Entwicklung der von ihr verwendeten Technologie dar, dabei dienen alte Dokumente, Fotos, Urkunden und Plakette als Hilfe. Gleichzeitig können wir die Produkte der ältesten und weltberühmten Porzellanmanufaktur besichtigen. Die schönsten, erfolgreichsten Motive und die Werke verschiedener Schöpfer verschiedener Zeitalter sind getrennt gruppiert.

 

Adresse: 8200 Veszprém, Óváros tér 2.
Datum der Veranstaltung:2016-03-21 - 2019-12-31
Veranstalter-Name: Tourinform Veszprém
Veranstalter-Adresse: 8200 Veszprém, Óváros tér 2.
Veranstalter Telefon: +36 88 404548
Veranstalter per E-Mail: info@veszpreminfo.hu
Organizer Web Seite: http://veszpreminfo.hu